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Flagpole Guides

Arten von Fahnenmasten in Österreich – ein Überblick

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Fahnenmast ist nicht gleich Fahnenmast. Je nachdem, ob die Fahne im Garten, vor einem Betrieb, an einer Fassade oder bei einem Fest wehen soll, kommen unterschiedliche Bauarten in Frage. In Österreich sind Aluminiummasten um 7 Meter am verbreitetsten, oft mit Knatterfahne oder mit Ausleger für eine Bannerfahne.

Bodenmasten

Zwei Fahnenmasten vor einem Steinhaus auf der Wurzeralm, dahinter Berge
Bodenmasten auf der Wurzeralm in Oberösterreich. Foto: Tigerente, Landesjugendhaus Wurzeralm 20260802a / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Der frei stehende Bodenmast ist die häufigste Bauart. Er steht in einer Bodenhülse oder auf einer Fundamentplatte, die in einem Betonfundament sitzt. Die Fahnenordnung des Bundesheeres beschreibt den Mast in Kasernen als frei, gut sichtbar und senkrecht zu ebener Erde aufgestellt.

  • Einteilig: Laut Fahnen Gärtner besteht ein einteiliger Mast aus einem einzigen Rohr.
  • Zweiteilig: Ein zweiteiliger Mast wird aus Ober- und Unterteil zusammengesetzt, was nach Fahnen Gärtner Vorteile bei Transport und Lagerung bringt.
  • Zylindrisch oder konisch: Ein zylindrischer Mast hat überall denselben Durchmesser, ein konischer verjüngt sich nach oben.

Masten mit und ohne Ausleger

Ohne Ausleger weht die Fahne frei. Laut Fahnen Gärtner hängt sie bei Windstille am Mast herab. Mit Ausleger wird eine Bannerfahne an einem Querarm oben am Mast befestigt, sodass sie auch bei wenig Wind sichtbar bleibt und sich vollständig entfaltet. Ein um 360 Grad drehbarer Ausleger folgt der Windrichtung, was nach Fahnen Gärtner die Wirkung der Fahne erhöht und das Risiko des Verwickelns verringert. Ein Ausleger ist kein Muss: Welche Ausführung passt, hängt vom gewünschten Erscheinungsbild ab.

Für mehrere Masten mit Ausleger nennt Fahnen Gärtner als Abstand die doppelte Auslegerlänge plus 50 cm, damit sich die Fahnen nicht berühren.

Außen- oder innenliegender Seilzug

  • Außenliegend: Die Leine läuft außen am Mast über eine Rolle im Mastkopf und wird an einer Klampe festgelegt.
  • Innenliegend: Die Leine läuft im Mast hinter einer verschließbaren Klappe. Das schützt vor unbefugtem Herunterholen, und die Leine schlägt nicht gegen den Mast. Fahnen Gärtner nennt Ausführungen mit innenliegender Seilführung und Kurbelmechanismus.

Wie Seilzug, Rolle und Klampe zusammenspielen, beschreibt der Ratgeber zur Technik des Fahnenmasts.

Wand- und Dachmasten

Wandhalter aus Messing für Fahnenstangen
Wandhalter für Fahnenstangen. Foto: Grzegorz W. Tężycki, Kraków ~22lpfmoc / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, zugeschnitten

Die Fahnenordnung des Bundesheeres nennt neben dem frei stehenden Mast weitere Formen der Beflaggung von Gebäuden:

  • Dachmast: ein senkrecht stehender Mast auf dem Dach, wie ihn die Fahnenordnung für Amts- und Kommandogebäude vorsieht.
  • Schräger Wandmast: ein Mast an der Vorderfront, im Winkel von 45 Grad über der Waagrechten.
  • Wandhalterung: eine eingesteckte Fahne in einer Halterung an der Hauswand, im selben Winkel.
  • Hängeflagge: senkrecht an der Fassade, oben und unten mit einem kurzen Fahnenstock.

Ein Mast an der Fassade oder auf dem Dach greift in das Gebäude ein. In Wohnungseigentumsanlagen kann dafür nach § 16 WEG 2002 die Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer nötig sein. Mehr dazu im Ratgeber Fahnenmast aufstellen.

Mobile Masten

Für Feste, Messen und Veranstaltungen gibt es Masten mit Standfuß oder Bodenplatte, die ohne Fundament aufgestellt werden. Auch die Fahnenordnung des Bundesheeres kennt mobile Fahnenmasten; im Feldlager kann danach ein Mast in der Lagermitte aufgestellt werden. Bei mobilen Masten hängt die Standsicherheit vom Gewicht der Basis und von der Fahnengröße ab.

Mastgruppen

Drei leere Fahnenmasten am Kriegerdenkmal in Persenbeug
Drei Fahnenmasten in Persenbeug. Foto: Herzi Pinki, War memorial Persenbeug 01 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, zugeschnitten

Vor Betrieben, Hotels und Gemeindeämtern stehen oft mehrere Masten nebeneinander, etwa für Österreich-, Landes-, Europa- und Firmenfahne. Nach der Fahnenordnung des Bundesheeres sind die Masten einer Gruppe gleich hoch, und an jedem hängt nur eine Flagge. Welche Fahne an welchen Mast kommt, beschreibt der Ratgeber zur Rangordnung der Flaggen.

Welches Material sich für welchen Mast eignet, steht im Ratgeber zum Material von Fahnenmasten, die üblichen Höhen im Ratgeber zur Höhe des Fahnenmasts.

Häufige Fragen

Welche Arten von Fahnenmasten gibt es?

Üblich sind Bodenmasten in einteiliger oder zweiteiliger Ausführung, Masten mit oder ohne Ausleger, Wandmasten an der Fassade, Dachmasten und mobile Masten mit Standfuß. Sie unterscheiden sich außerdem durch einen außen- oder innenliegenden Seilzug.

Was ist der Vorteil eines zweiteiligen Fahnenmasts?

Laut dem Hersteller Fahnen Gärtner besteht ein einteiliger Mast aus einem Rohr, ein zweiteiliger aus Ober- und Unterteil. Das bringt Vorteile bei Transport und Lagerung, weil die Teile kürzer sind.

Braucht ein Fahnenmast einen Ausleger?

Nein. Laut Fahnen Gärtner sorgt ein Ausleger dafür, dass die Fahne auch bei wenig Wind sichtbar bleibt und sich vollständig entfaltet; ohne Ausleger bewegt sie sich frei und hängt bei Windstille am Mast herab. Ein um 360 Grad drehbarer Ausleger folgt der Windrichtung und verringert das Risiko, dass sich die Fahne verwickelt.

Wie weit stehen mehrere Fahnenmasten auseinander?

Fahnen Gärtner nennt für Masten mit Ausleger als Abstand die doppelte Auslegerlänge plus 50 cm. Nach der Fahnenordnung des Bundesheeres sind die Masten einer Gruppe gleich hoch, und an jedem hängt nur eine Flagge.

Welcher Mast passt an ein Amtsgebäude?

Die Fahnenordnung des Bundesheeres sieht für Amts- und Kommandogebäude einen senkrecht stehenden Mast auf dem Dach vor, in Kasernen einen frei stehenden Mast zu ebener Erde. Als weitere Formen nennt sie einen Mast im Winkel von 45 Grad an der Vorderfront und Hängeflaggen an der Fassade.

Quellen

Der Ratgeber stützt sich auf folgende Quellen: