Zubehör für den Fahnenmast – die Teile im Überblick
Veröffentlicht Verfasst von Flagpole Guides

Ein Fahnenmast besteht aus mehr als dem Rohr. Erst Mastkopf, Rolle, Leine und Befestigung machen ihn zum Mast, an dem sich eine Fahne hissen, einholen und auf halbmast setzen lässt. Laut Fahnen Gärtner bieten die Hersteller je nach Modell unterschiedliches Zubehör an. Die Fahnenordnung des Bundesheeres gibt genaue Hinweise zu Leine, Rollen und Karabinern.
Am Mastkopf
- Mastkopf: schließt den Mast oben ab und trägt die Rolle. Drehbare Mastköpfe folgen dem Wind und verringern das Verwickeln.
- Rolle: führt die Hissleine. Nach der Fahnenordnung des Bundesheeres darf die obere Rolle nicht zu tief sitzen, sonst entsteht der unansehnliche „Halbmast-Effekt“: Das obere Eck der Flagge an der Mastseite, die Gösch, liegt dann weit unter der Mastspitze.
- Mastspitze: Toppilz, Topkugel oder Zwiebel als Abschluss. Die Fahnenordnung beschreibt bei der Fahne an einer Stange die Spitze als „Krönlein“.
Leine und Befestigung der Fahne

- Hissleine: Die Fahnenordnung des Bundesheeres nennt ein Drahtseil als am besten geeignet, gegebenenfalls mit Kunststoffummantelung gegen raschen Rost. Die Rollen oder Führungen sitzen möglichst an der dem Wind abgewandten Seite.
- Karabiner oder Fahnenklemmen: Die Fahne wird mit mindestens zwei, besser drei Karabinern an der Leine befestigt. Dadurch verteilt sich der Winddruck auf die ganze Höhe des Saums, was nach der Fahnenordnung die Lebensdauer erheblich erhöht.
- Spannvorrichtung: Sie sitzt nicht über der Flagge, und das Seil wird nach dem Hissen so befestigt, dass die Flagge nicht von selbst nach unten rutscht.
Am Mastfuß
- Klampe: Hier wird die Leine bei außenliegendem Seilzug festgelegt.
- Seilzugklappe mit Schloss: Bei innenliegendem Seilzug läuft die Leine im Mast und ist hinter einer verschließbaren Klappe geschützt. Manche Masten haben eine Kurbel.
- Gegengewicht: hält die Leine im Mast gespannt.
- Bodenhülse oder Fundamentplatte: verbindet den Mast mit dem Fundament. Ein Mast in einer Bodenhülse lässt sich zur Wartung herausnehmen.
Ausleger
Ein Ausleger hält eine Bannerfahne oben am Mast ausgebreitet. Laut Fahnen Gärtner bleibt die Fahne damit auch bei wenig Wind sichtbar, und ein um 360 Grad drehbarer Ausleger folgt der Windrichtung und verringert das Risiko von Verwicklungen. Für Fahnen mit Ausleger gibt es eigene Konfektionen mit Hohlsaum oder Schlaufen. Mehr dazu im Ratgeber zu den Fahnenarten.
Beleuchtung
Soll die Fahne über Nacht hängen bleiben, sieht die Fahnenordnung des Bundesheeres für Dienstflaggen eine ausreichende Beleuchtung vor. Üblich sind Bodenstrahler am Mastfuß oder Leuchten am Mast. Mehr dazu im Ratgeber zur Fahnenbeleuchtung.
Pflege des Zubehörs
Laut Fahnen Gärtner gehört zur Pflege, das Zubehör regelmäßig auf Verschleiß und Schäden zu prüfen, besonders nach starkem Wind, und Teile rechtzeitig zu ersetzen. Wie Seilzug und Rolle zusammenwirken, beschreibt der Ratgeber zur Technik des Fahnenmasts, die regelmäßige Kontrolle der Ratgeber zur Wartung des Fahnenmasts.
Häufige Fragen
Welches Zubehör gehört zu einem Fahnenmast?
Üblich sind Mastkopf mit Rolle, Hissleine, Karabiner oder Fahnenklemmen, eine Klampe oder ein verschließbarer Seilzug, je nach Mast ein Ausleger und eine Bodenhülse oder Fundamentplatte. Laut Fahnen Gärtner bieten Hersteller je nach Modell unterschiedliches Zubehör an.
Wie viele Karabiner braucht eine Fahne?
Die Fahnenordnung des Bundesheeres sieht mindestens zwei, besser drei Karabiner vor. Mit drei Karabinern verteilt sich der Winddruck auf die ganze Höhe des Saums an der Mastseite, was die Lebensdauer der Fahne erheblich erhöht.
Welche Leine eignet sich am besten?
Nach der Fahnenordnung des Bundesheeres eignet sich ein Drahtseil am besten, gegebenenfalls mit Kunststoffummantelung gegen raschen Rost. Die Rollen sitzen möglichst an der windabgewandten Seite des Mastes, damit sich die Flagge weniger leicht verhängt.
Wozu dient ein Ausleger?
Ein Ausleger hält eine Bannerfahne oben am Mast ausgebreitet. Laut Fahnen Gärtner bleibt die Fahne damit auch bei wenig Wind gut sichtbar; ein um 360 Grad drehbarer Ausleger folgt der Windrichtung und verringert das Risiko, dass sich die Fahne verwickelt.
Quellen
Der Ratgeber stützt sich auf folgende Quellen:
- Fahnenordnung des Österreichischen Bundesheeres, VBl. I Nr. 63/2018, Abschnitt II C Z 3 – Bundesministerium für Landesverteidigung
- FAQ: Welche Optionen gibt es für Zubehör bei Fahnenmasten? – Fahnen Gärtner, Mittersill
- FAQ: Welche Vorteile bietet der 360° drehbare Auslegearm bei Fahnenmasten? – Fahnen Gärtner, Mittersill
- FAQ: Was sollte man bei der Pflege und Wartung von Fahnen- und Flaggenzubehör beachten? – Fahnen Gärtner, Mittersill
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